Montagsdemo bereitet Weltklima-Aktionstag vor

Veröffentlicht: Sonntag, 05. November 2017

Um für die bundesweite Herbstdemo und den Weltklima-Aktionstag werben zu können, führen wir die nächste Montagsdemo schon am ersten Montag im November durch.

Auch von der mit riesigem Aufwand organisierten 23. UN-Klimakonferenz sind außer „Absichtserklärungen“ keine verbindlichen Ergebnisse zu erwarten. Dabei sind angesichts der Erderwärmung, der Vermüllung der Weltmeere, Vergiftung von Luft und Boden durch Pestizide und Giftmüll unter Tage usw. radikale Sofortmaßnahmen nötig! Deshalb findet unter dem Motto: Unsere Umwelt – unsere Zukunft – unser Widerstand! am 11. November in Bonn die von einer breiten Aktionseinheit getragene Großdemo anlässlich des Weltklimatags statt.(siehe Flyer im Anhang). Die diesjährige Herbstdemo der bundesweiten Montagsdemonstrationsbewegung, sonst in Berlin, wird deshalb zusammen mit der Umweltdemo in Bonn durchgeführt. Die Anfahrt wird gemeinsam und preisgünstig organisiert.

Montag, 06.11.2017, Kurt-Schumacher-Platz, Mülheim Stadtmitte vor dem Forum um 17.00 Uhr mit offenem Mikrofon.

Hier ist der Aufruf zum Weltklima-Aktionstag.

Aufruf zum Weltklima-Aktionstag Seite 1

Aufruf zum Weltklima-Aktionstag Seite 2

Aktion zum Antikriegstag in Mülheim am 02.09.2017 um 11 Uhr

Veröffentlicht: Samstag, 26. August 2017

Liebe Friedensfreunde, anhängend der Vorschlag der Courage-Gruppe Mülheim für eine gemeinsame Kundgebung zum Antikriegstag.

Die Welt hält den Atem an: Die Gefahr eines III. Weltkrieges war seit 1945 noch nie so hoch wie heute. Aber: Weltweit sehnen sich die Menschen nach Frieden und Freiheit, Millionen engagieren sich antifaschistisch, sind solidarisch mit Flüchtlingen. Wir brauchen eine breite kämpferische Massenbewegung, die Klarheit gewinnt, wie die Wurzeln von Faschismus und Krieg beseitigt werden.
Mülheim steht AUF unterstützt eine gemeinsame Aktion in

Mülheim am Samstag, den 2. September von 11-13 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Platz

auf überparteilicher, demokratischer und antifaschistischer Grundlage. Ladet breit ein unter Freunden, Nachbarn, Arbeitskollegen... Am bewährten offenen Mikrofon kann jede/r sprechen, aber nationalistische, rassistische, sexistische, religiös-fundamentalistische und frauenfeindliche Beiträge werden nicht geduldet.

Über die weitere Vorbereitung und Durchführung sollten wir uns austauschen, am Montag, 28.8., nach der Montagsdemo auf dem Kurt-Schumacher-Platz, um 17.45 Uhr.

Mit solidarischen Grüßen, Sabine Schweizerhof, im Namen von Mülheim steht AUF

Hier ist das Flugblatt zum Antikriegstag 2017.

pdf 30Vorschlag der Courage-Gruppe Mülheim zum Antikriegstag 2017.pdf

Internationaler Frauentag 2017 – Kundgebung auf dem Kurt-Schumacher-Platz

Veröffentlicht: Freitag, 10. März 2017

Die kämpferische Frauenbewegung lässt sich durch Regen, Kälte und Wind nicht aufhalten! Mit Musik, dem traditionellen Lied „Brot und Rosen“, Gedichtvortrag, Redebeiträgen auf deutsch, kurdisch und arabisch war die gemeinsame Aktion von Courage, MLPD, Mülheim steht AUF sowie weiteren Frauen und Männern optimistisch und erfolgreich. Kaffee/Kuchen wurde gegen Spende abgegeben und für ein selbst organisiertes Frauenbildungsprojekt aus Togo, „Sitsope“ gesammelt. 75,72 Euro konnten überwiesen werden.

Hier der Redebeitrag für Mülheim steht AUF von Sabine Schweizerhof:

„Mülheim ist, so wie die meisten Kommunen, hoch verschuldet. In einem Gutachten der sogenannten Gemeindeprüfungsanstalt, GPA, wurden 115 „Sparideen“ entwickelt, wie MH sich am eigenen Schopf aus dem Schuldensumpf ziehen soll. Am Rande sei erwähnt, dass dieses Gutachten – keiner legt offen, wer es in Auftrag gegeben hat, läppische 200.000 Euro gekostet hat.
Da lesen wir von grandiosen Vorschlägen wie Schließung von vier Stadtteilbüchereien, Wegfall der Geschwisterermäßigung in der Kita, Personalkürzung beim offenen Ganztag, Schließung des Naturbads usw. Auf 18 Mio. Einsparungen sind sie gekommen – bei einem Schuldenberg von 1,6 Mrd., den Mülheim vor sich herschiebt!!
In ihrer maßlosen Arroganz sagen die Damen und Herren dieser ominösen Anstalt, es ginge nicht um Kahlschlag, sondern nur um „Komfortverzicht“. Da bleibt einem erstmal die Spucke weg. Ist es Komfort, wenn unsere Kinder professionell betreut und erzogen werden? Ist es Komfort, wenn die Menschen sich bilden, lesen und dafür eine Bücherei aufsuchen? Zur Erinnerung: es gab früher in jedem Stadtteil eine Bücherei, dazu noch den Bücherbus. Ist ein Schwimmbad Komfort? Schon jetzt klagen die Vereine zurecht, dass es viel zuwenig Schwimmflächen gibt und die Möglichkeit, schwimmen zu lernen äußerst begrenzt. Ist das Komfort? Nein. Das ist lebenswichtig.
Damit diese Kürzungen mehrheitsfähig sind, fordert der Redakteur Philipp Ortmann „Geschlossenheit“. Danke für den guten Rat, aber wir brauchen die Geschlossenheit, um solchen Kürzungen entschlossenen Widerstand entgegenzusetzen! Dazu müssen wir uns auch organisieren, stärkt unser kommunales Wählerbündnis Mülheim steht AUF!
Niemals wird eine Kommune, selbst wenn sie noch weitere radikale Kürzungen weit über die Schmerzgrenze vornehmen würde, solch einen Schuldenberg abbauen können, an dem sich die Banken dumm und dämlich verdienen. Einzig ein Schuldenschnitt wäre eine richtige Maßnahme und eine grundlegende Steuerreform, bei der von dem hohem Gesamtsteueraufkommen der Teil bei den Kommunen bleibt, den sie brauchen, um das Alltagsleben der Menschen zu organisieren.“

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Mülheim steht AUF beteiligte sich an der Demonstration gegen Verfüllung und Flutung von Zechen

Veröffentlicht: Samstag, 20. August 2016

MarlDemo gegen RAG 01

70 Demonstrantinnen und Demonstranten unter anderem von der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF, der Umweltgewerkschaft, der MLPD, einer örtlichen Bürgerinitiative, kommunalen Bündnissen wie Mülheim steht AUF sowie Anwohnerinnen und Anwohner zogen am 16. August 2016 von der Fußgängerzone ins Wohngebiet Marl-Hüls und forderten den Stopp der Verfüllung und Flutung von Auguste Victoria (AV) sowie anderer Zechen im Pott. Im Kreuzfeuer stand die Ruhrkohle AG (RAG). Sie schafft mit der Teilflutung von alten Abbaufeldern trotz des eingelagerten hochtoxischen Giftmülls und PCBs Tatsachen im vollen Bewusstsein der Gefahren. Die RAG befördert damit diese Stoffe in die Lithosphäre und gefährdet so die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen einer ganzen Region.

MarlDemo gegen RAG 02

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verlangten von der RAG, das Anfahrverbot für Christian Link zurückzunehmen. Dieser Bergmann und Sprecher der Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF hatte den ganzen Skandal publik gemacht und wurde dafür abgestraft. Die RAG muss sich öffentlich entschuldigen!

MarlDemo gegen RAG 03

Am offenen Mikrofon, das reichlich genutzt wurde, berichtete Sabine Schweizerhof, Sprecherin von Mülheim steht AUF, von den Erfahrungen im Mülheimer Umweltausschuss. Sie hatte die RAG wegen des dreifachen Betruges kritisiert: Erstens vernichtet sie die Arbeitsplätze der Bergleute, dann vergreift sie sich an deren Renten, und schließlich vergiftet sie unser Trinkwasser. Keiner der anwesenden Ausschussmitglieder sagte dazu ein Wort – im Gegenteil musste Sabine ihr Rederecht gegen mehrfache Unterbrechungen durch die (grüne) Ausschussvorsitzende, Frau Erd, durchsetzen.

MarlDemo gegen RAG 04

Alle Demonstranten waren sich einig, dass die heutige Aktion ein Anfang ist, die Zusammenarbeit intensiviert werden muss und keiner alleine steht. In anderen Bergbauregionen der Welt wie in Kolumbien kämpfen die Bergleute und Bewohner gemeinsam mit den Bauern gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch den rigorosen Tagebergbau. Die internationale Bergarbeiterkonferenz ist ein Forum, auf dem wir uns zusammenschließen.

MarlDemo gegen RAG 05

Wir können mit unseren Erfahrungen dort einen wichtigen Beitrag leisten und den international koordinierten Widerstand in der Umweltfrage mit vorantreiben. Viele Bewohner in Hüls hörten den Rednern auf der Demo sehr ernsthaft zu. Kurzbericht auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=9KdwWarnXb4

Mülheim steht AUF fordert: Wasserhaltung muss bleiben!

Veröffentlicht: Donnerstag, 16. Juni 2016

Pressemitteilung

 15.06.2016

Die RAG gefährdet wissentlich unser Trinkwasser

Zum Artikel „Neue Sorgen wegen PCB unter Tage“ vom 15.06.16

Also sind es noch mehr, bis zu 15000 Tonnen des Ultragifts PCB, die in unserem Untergrund lagern, die RAG hat sie teilweise einfach versickern lassen. Ebenso lauern 1,6 Millionen Tonnen Giftmüll in stillgelegten Bergwerken. Auf die Anfrage von Mülheim steht AUF im Mülheimer Umweltausschuss hieß es seitens der RAG, sie habe alles im Griff, die Wasserhaltung würde nicht aufgegeben, nur der Pegel angehoben. Damit wird auf lange Sicht aus reinen Profitgründen großflächig unser Trinkwasser verseucht! Der mutige Bergmann Christian Link aus Gelsenkirchen, der dieses Umweltverbrechen zum öffentlichen Thema gemacht hat, wurde von der RAG der Lüge bezichtigt und mit einem RAGweiten  Anfahrverbot belegt. Mülheim steht AUF fordert: Das Gift muss auf Kosten der RAG herausgeholt und die Wasserhaltung in vollem Umfang beibehalten werden, das Anfahrverbot von Christian Link ist sofort aufzuheben – eine öffentliche Entschuldigung ihm gegenüber ist das Mindeste!

Mit freundlichen Grüßen

Maria Do Vale Marques

Sabine Schweizerhof

Sprecherinnen von Mülheim steht AUF

c/o Sabine Schweizerhof
Mühlenstr. 2
45473 Mülheim

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