Montagsdemo verteidigt Rettung von Flüchtlingen

Veröffentlicht: Montag, 08. Juli 2019

Seit Tagen wird kontrovers über das Handeln der Kapitänin Carola Rackete diskutiert. Für die Montagsdemo ist eindeutig: wer Menschenleben rettet, ist nicht kriminell. Als kriminell sind die Zustände zu bezeichnen, die Menschen in die Flucht treiben, ob es Kriege, Hunger, Armut oder Umweltzerstörung sind. Wir protestieren gegen die Abschottungspolitik der Bundesregierung mit der sogenannten „Sicherung der Außengrenzen“. Darüber hinaus fordert die Montagsdemo die Stadt Mülheim auf, sich der Initiative „Städte sicherer Häfen“ anzuschließen.

 

Vor drei Wochen gab es eine von der Gewerkschaft ver.di organisierte kämpferische Aktion auf dem Rathausmarkt gegen den geplanten Kahlschlag beim ÖPNV. Angesichts der drohenden Klimakatastrophe sind Pläne, Straßenbahnlinien und Haltestellen stillzulegen, völliger Irrsinn. Zudem würden auch Arbeitsplätze vernichtet - damit würde das Heer der Hartz IV-Betroffenen weiter anwachsen.

 

Wir brauchen beides: Arbeitsplätze und Umweltschutz!

 

Kommt am Montag, den 8. Juli, um 17.00 Uhr zum Kurt-Schumacher-Platz und diskutiert am offenen Mikrofon!