Montagsdemo solidarisiert sich mit den von Entlassungen betroffenen Kolleginnen und Kollegen

Veröffentlicht: Freitag, 01. Februar 2019

Bei Tengelmann, Real und Siemens stehen insgesamt rund 1000 Arbeitsplätze auf der Abschussliste. Im Röhrenwerk (MGB) wurden etliche Leiharbeiter nicht übernommen. Damit wird das Heer der Hartz IV-Betroffenen weiter anwachsen und der Jugend wird die Zukunft geraubt. Die Montagsdemo unterstützt die Forderung nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, wodurch tausende Arbeitsplätze erhalten werden können. Sie macht die Solidarität mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zum Schwerpunkt der kommenden Montagsdemo und lädt diese herzlich zur Teilnahme ein.

Montag, 4.2. um 17:00 Uhr auf dem Kurt-Schumacher-Platz mit offenem Mikrofon

Montagsdemo verurteilt rassistisch motivierten Angriff gegen Migranten

Veröffentlicht: Sonntag, 06. Januar 2019

In der Silvesternacht raste ein Essener offensichtlich in Tötungsabsicht mit seinem Auto in eine Gruppe „ausländisch aussehender Menschen“ und verletzte sie zum Teil schwer. Die Montagsdemo drückt den Betroffenen ihr Mitgefühl und ihre Solidarität aus.
Es ist das Klima unter der Rechtsentwicklung der Regierung, in dem sich Rassisten und Faschisten zu solch scheußlichen Verbrechen ermuntert fühlen. An den Ereignissen in Bottrop und Essen kann man sehen, welche dramatischen Folgen es hat, wenn faschistisches Gedankengut in die Tat umgesetzt wird.

Wehret den Anfängen!

Die Montagsdemo stellt das offene Mikrofon auf antifaschistischer Grundlage zur Verfügung.

Montag, 7. Januar, 17:00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz

Montagsdemo protestiert gegen das Polizeigesetz NRW

Veröffentlicht: Montag, 10. Dezember 2018

Liebe Montagsdemonstrantinnen und -demonstranten, wir treffen uns zur letzten Montagsdemo in diesem Jahr und hoffen, dass viele von euch kommen!!

Am 12.12. 2018 soll das NRW-Polizeigesetz im Landtag verabschiedet werden. Die Montagsdemo wertet es als Ausdruck einer weiteren Rechtsentwicklung der Regierung. Die nach massiven Protesten im Sommer angekündigten „Entschärfungen“ entpuppen sich beim genauen Hinsehen als Kosmetik. Menschen sollen zur Abwehr beliebiger vermuteter 'Straftaten' für bis zu 28 Tage eingesperrt werden können. Jeglicher Protest gegen die herrschende Politik kann damit kriminalisiert werden. Der Polizeiwillkür wird Tür und Tor geöffnet.

Die Montagsdemo solidarisiert sich in diesem Zusammenhang mit den Protesten der „Gelbwestenbewegung“ in Frankreich, die sich gegen die Politik der Macron-Regierung wenden. Wer kann, erscheint mit gelber Warnweste.

Das bewährte offene Mikrofon kommt zum Einsatz.- wegen des Weihnachtsmarktes am Übergang zur Schloßstraße.

Montag, 10.12.2018 um 17.00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz,

Anlässlich des 25. November: Montagsdemo verurteilt Gewalt an Frauen und Mädchen

Veröffentlicht: Sonntag, 25. November 2018

Die im kürzlich veröffentlichten aktuellen Bundes-Familienbericht enthaltenen Zahlen über Gewalt bis zu Morden an Frauen schrecken auf. Die kommende Montagsdemo positioniert sich entschieden gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Aber weltweit stehen Frauen auf und schließen sich zusammen, wie beim Women's March in den USA, Samstagsmütter in der Türkei, „Omas gegen Rechts“ in Österreich, oder Ärztinnen wie Kristina Hänel, die gegen die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen protestieren. Auch Formen der strukturellen Gewalt wie Benachteiligung in Beruf und Gesellschaft oder allgegenwärtigen Sexismus wollen wir thematisieren und verurteilen.

Das offene Mikrofon steht allen Rednerinnen und Rednern zur Verfügung; faschistische, rassistische und frauenfeindliche Äußerungen werden nicht geduldet.

Montag, 26.11.2018 um 17.00 Uhr, Kurt-Schumacher-Platz, wegen des Weihnachtsmarktes am Übergang zur Schloßstraße.

Montagsdemo prangert fortschreitende Altersarmut an

Veröffentlicht: Sonntag, 11. November 2018

Anhand einer Grafik ist unübersehbar: während die Kurve der Beiträge zur Rentenversicherung innerhalb der nächsten zehn Jahre deutlich nach oben geht, driftet sie bezüglich des Rentenniveaus von jetzt schon mageren 48,3% des Durchschnittseinkommens auf unterirdische 45,8%. Angekündigte Massenentlassungen bei Siemens sowie bei Karstadt und Kaufhof infolge der Fusion werden die Armut großer Teile der Bevölkerung verschärfen.

Wie gegen diese Abwärtsspirale gekämpft werden kann, darüber diskutiert die Montagsdemo mit allen Interessierten am offenen Mikrofon.

Montag, 12. November, Kurt-Schumacher-Platz, 17.00 Uhr.